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Die Instrumente

Neben einem Funkgerät, um Kontakt zum Verfolgerfahrzeug aber auch zu den Flugsicherungsstellen halten bzw. herstellen zu können, gehören ein Höhenmesser, ein Variometer und das Hüllenthermometer zu den vorgeschriebenen Instrumenten eines Heißluftballons. Darüber hinaus können ein Kompass, ein Transponder (Sekundärradar) oder ein Barograph sinnvoll bzw. vorgeschrieben sein.

Instrument_1Der Höhenmesser zeigt dem Piloten die Höhe des Ballons über dem Meeresspiegel an. Diese Information ist in Zeiten des dichten Luftverkehrs besonders wichtig, da die Flugsicherung oft nur bestimmte Höhen für die Fahrt zulassen kann, die dann exakt eingehalten werden müssen. Der Höhenmesser nutzt als Messgröße den Luftdruck, der in den einzelnen Höhen unterschiedlich ist. Eine nahezu luftleere Metalldose dehnt sich dementsprechend unterschiedlich aus. Die Dosenbewegung wird auf einen Zeiger übertragen, der sich auf einer Skala bewegt. Die in der Luftfahrt verwendeten Höhenmesser sind auf den Normdruck der Standardatmosphäre von 1013,25 hPa geeicht.

Das Variometer nutzt ebenfalls den Luftdruck als Messgröße und zeigt dem Piloten das Sinken oder Steigen an. Im Gegensatz zum Höhenmesser ist die Metalldose nicht geschlossen, sondern über ein Ausgleichsgefäß mit der Außenluft verbunden und nutzt über die Trägheit des Ausgleichs die Änderung des Luftdrucks aus.

Instrument_2Mit dem Hüllenthermometer wird die Temperatur in der Hülle gemessen, um ein Überhitzen des Stoffes vermeiden zu können.